02.04.2017 / 8. Spieltag Bezirksklasse Ost

Schach Bezirksklasse Ost, 8. Spieltag (ThSV Triebes – SV 1910 Kahla)

Zwei weitere Punkte fürs Mannschaftskonto!

Zur Chronologie der Ereignisse:

Der Mannschaftskampf begann dieses Mal mit einer rasanten Niederlage für uns. Eberhard kam alles andere als optimal aus der Eröffnung heraus und geriet in schwierige Lage. Nach Bauernverlust (das kleinere Übel) brach seine Stellung am Damenflügel kurz darauf zusammen. E. Hoffmann (DWZ 1579) – D. Scheglmann. (DWZ 1793). Stand: 0 zu 1,0.

Detlef schonte Partieformular und Kugelschreibertinte. Kurzremis! D. Zipfel (DWZ 1723) – B. Lösche (DWZ 1690). Stand: 0,5 zu 1,5.

Ein Blick auf die laufenden Partien zeichnete Triebeser Vorteile ab, sodass Dieter per Generalabtausch die Stellung stark vereinfachte und ebenfalls die Punkte teilte. D. Hermann (DWZ 1345) – G. Schiebel (DWZ 1434). Stand: 1,0 zu 2,0.

So dauerte es nicht lange und die ersten „Vollen“ trudelten ein. Den Beginn machte unser Goldjunge. Nach aggressivem Bauernaufmarsch am Königsflügel gab sein Kontrahent eine Qualität auf. Danach folgten geschickte Abtausch-Operationen sowie die gegnerische Aufgabe. Statement nach der Partie: „Man, hab ich das geil gespielt“! H.-P. Kunad (DWZ 1688) – J. Potschies (DWZ 1538). Stand: 2,0 zu 2,0.

Ebenso „geil“ spielte auch Frank. Abgezockt eroberte er durch taktische Feinheit zwei verbundene Freibauern nebst Turm für zwei Leichtfiguren. Das Bauernduo erledigte dann den Rest. F. Ziehm (DWZ 1402) – U. Lübbert (DWZ 1414). Stand 3,0 zu 2,0.

Auch bei Peter passte heute alles. In einer unklaren Stellung behielt er die Übersicht und nutzte seine „Mehrfigur“ (kompensiert durch eine Schachtel Bauern) für ein taktisches Feuerwerk, das die gegnerischen Schwerfiguren einäscherte. P. Leistner (DWZ 1442) – R. Kriegel (DWZ 1460). Stand: 4,0 zu 2,0.

Ein Mannschaftspunkt war gesichert und in den letzten beiden Partien sollte noch der entscheidende Zähler zusammengekratzt werden.

Walter hatte angenehmes Spiel gegen die Maroczy-Struktur seines Gegenübers erlangt und verlagerte nun unter Schutz seines Positionsvorteiles die Artillerie gen Königsflügel. Nach einem Opfereinschlag bot sein Kontrahent Remis, dass Walter zur Mannschaftssiegabsicherung selbstverständlich annahm. W. Etzold (DWZ 1917) – A. Fortagne (DWZ 1716). Stand: 4,5 zu 2,5.

So konnte ich bequem in vorteilhafter Stellung weiter Druck ausüben (bessere Leichtfigur und Mehrbauer). Nach langem Endspielkampf gewann ich per Scheinopfer einen weiteren Bauern, drängte meinen Gegner in totale Passivität und führte die Partie souverän zum Sieg. M. Katzer (DWZ 1946) – K. Schreyer (DWZ 1618). Endstand: 5,5 zu 2,5.

Comments are closed, but trackbacks and pingbacks are open.