12.03.2017 / 4. Spieltag Bzk Ost (Nachholspiel)

Schach Bezirksklasse Ost, 4. Spieltag (ThSV Triebes – Fortuna Pößneck)

Das Match gegen Pößneck war für uns ganz klar das Spitzenspiel.

Zur Chronologie der Ereignisse:

Matthias netzte kampflos ein, da sein Brett frei blieb. M. Leipelt (DWZ 1405) – R. Wolfram (DWZ 1556). Stand: 1,0 zu 0.

An dieser Führung konnten wir uns bedauerlicherweise nicht allzu lange erfreuen, da Eberhards Partie blitzartig kippte und in einem Fianchetto-Mattbild endete. E. Hoffmann (DWZ 1579) – D. Ludwig (DWZ 1689). Stand: 1,0 zu 1,0.

Kurz darauf gab Detlef Remis. Nachdem er anfangs nach Lxf6 mit gxf6 wiederschlagen musste (es drohte Lg5 nebst Damengewinn) öffnete sich die g-Linie verheißungsvoll gegen den feindlichen Monarchen. Fast noch gefährlicher war die Diagonale a8-h1 die sein „Diagon“ bestrich. D. Zipfel (DWZ 1723) – A. Baumert (DWZ 1681). Stand: 1,5 zu 1,5.

Walter agierte gewohnt solide und steuerte einen weiteren halben Zähler bei. W. Etzold (DWZ 1917) – K. Trautmann (DWZ 1756). Stand: 2,0 zu 2,0.

In die chronischen Friedensverhandlungen war auch unser Goldjunge „verstrickt“. Anfangs vom Linksspringer überrascht erspielte er sich eine kompakte Stellung. Dann folgte das Remisgebot. Stellungsbewertung gemäß Gunter Seidens: „unklar“! H.-P. Kunad (DWZ 1688) – W. Schöttge (DWZ 1717). Stand: 2,5 zu 2,5.

Sehr bitter war die Punkteteilung in Franks Partie. Eingangs konsterniert vom Gambitspiel seines Gegners fand er dennoch einen adäquaten Weg zum Vorteil. Die gegnerischen Damenzüge waren einfach zu viel des Guten, da der weiße König im Zentrum hängen sowie die Entwicklung vernachlässigt blieb. Zu unserem Leidwesen kehrte sich die Lage drastisch und der volle Punkt war dahin. F. Ziehm (DWZ 1402) – M. Merbach (DWZ 1490). Stand: 3,0 zu 3,0.

6 von 8 Partien waren beendet und es sah nicht gerade formvollendet aus. Meine Partie stand im höheren Sinne bereits auf Verlust. Umso mehr schmerzten einige Punkteteilungen, zumal es ein Big-Point-Spiel war.

Doch dann zeigte Klaus die Klasse und Routine glanzvoller Zeiten und vereinte immer mehr Vorteile auf seiner Seite. Durch die Aktivitätserhöhung patzte F. Pechmann und rannte in einen Doppelangriff, der uns den vollen Zähler brachte. K. Otto (DWZ 1591) – F. Pechmann (DWZ 1257). Stand: 4,0 zu 3,0.

Wie bereits erwähnt gestaltete sich meine Partie alles andere als omnipotent. Den Gambit-Bauern bekam ich einfach nicht zurück und mein Kontrahent spielte hervorragend. Nach Überleitung ins Endspiel konnte ich meine Stärken wieder zeigen und steckte einen weiteren Bauern zur Turmaktivierung ins Geschäft. Nach dem Eindringen auf der Grundreihe patzte T. Seidel kräftig und lief in eine kleine Turmopferkombination, die Material mit Zinsen und die Partie gewann. M. Katzer (DWZ 1946) – T. Seidel (DWZ 1879). Endstand: 5,0 zu 3,0.

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