14.05.2017 / 9. Spieltag Bezirksklasse Ost

Schach Bezirksklasse Ost, 9. Spieltag (ThSV Triebes – ESV Gera II)

Der letzte Spieltag in der Bezirksklasse Ost (bezüglich des Aufstieges) war im höheren Sinne bereits „entschieden“. Lediglich ein Ausrutscher der Fußbrothers hätte noch die Chance zum Wiederaufstieg gewahrt.

Zur Chronologie der Ereignisse:

Nach wenigen Zügen einigte sich Eberhard auf Remis. Die Stellung war sicherlich okay, aber es befanden sich auch noch alle Figuren auf dem Brett. E. Hoffmann (DWZ 1579) – T. Kirschner. (DWZ 1592). Stand: 0,5 zu 0,5.

Daraufhin folgte der erste Schock. Nach mehrfachen Abtausch-Operationen suchte Klaus vergebens seine Dame. Diese stand allerdings gut geparkt am Brettrand. Nur die Gegnerische eben nicht. K. Otto (DWZ 1591) – M. Müller (DWZ 1611). Stand: 0,5 zu 1,5.

Tony fehlte die Spielpraxis und seine gewohnte kämpferische Einstellung. Gerne erinnert man sich noch an die „Jahrhundert-Partie“ im Stadtcafe gegen selbigen Gegner. Für mehr als ein Kurzremis reichte es leider nicht. T. Richter (DWZ 1729) – A. Beer (DWZ 1675). Stand: 1,0 zu 2,0.

Beim „Goldjungen“ passierte ebenfalls nicht viel. Kurzremis. Was hätte Vlastimil nur dazu gesagt? Ich bin mir nicht gaaanz siiicher?! H.-P. Kunad (DWZ 1688) – A. Binder (DWZ 1600). Stand: 1,5 zu 2,5.

Dieter hatte bereits in der Eröffnung große Probleme das Gleichgewicht zu halten. Nach mehreren positionellen Tritten brach seine Stellung überlastet zusammen. D. Hermann (DWZ 1345) – C. Wille (DWZ 1507). Stand: 1,5 zu 3,5.

Das „sinkende Schiff“ drohte bereits in die Tiefe gerissen zu werden. Zu diesem Zeitpunkt stand Siegfried am 8. Brett arg in Bedrängnis, sodass selbst an den ersten Brettern Siege nicht mehr ausreichten. Nach andauerndem Kampf einigte sich Walter letztlich auf eine Punkteteilung. Damit war die letzte kleine Chance im Aufstiegsrennen dahin. W. Etzold (DWZ 1917) – M. Kupper (DWZ 1782). Stand 2,0 zu 4,0.

Gut vorbereitet ging ich in meine Partie am Spitzenbrett und umschiffte die Spezialvarianten meines Gegners. In der entstandenen Bindungsvariante fand mein Kontrahent null Gegenspiel. Die Umsetzung in einen vollen Zähler hätte allerdings noch sehr viel Zeit im Manövrierkampf gekostet. Angesichts der Stellung am letzten Brett und dem Zwischenresultat nahm ich das eingegangene Remisgebot letztlich an. M. Katzer (DWZ 1946) – R. Küffner (DWZ 1788). Stand: 2,5 zu 4,5.

In der letzten noch laufenden Partie kämpfte Siegfried ums Remis. Der andauernde Druck seines jungen Kontrahenten erzeugte schlussendlich einen Fehler, der entscheidend Material kostete. S. Jukiel (DWZ 1169) – M. Helmsdorf (DWZ 1264). Endstand: 2,5 zu 5,5.

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