25.09.2016 / 1. Spieltag Bezirksklasse Ost

Schach Bezirksklasse Ost, 1. Spieltag (ThSV Triebes – SV 1861 Liebschwitz II)

Nach dem überraschenden Klassenerhalt des Altenburger SC – der unseren Abstieg besiegelte – trafen wir in der Bezirksklasse Ost wieder auf „alte Bekannte“ und konnten unsere Mission Wiederaufstieg beginnen.

Zur Chronologie der Ereignisse:

Novum war die schnelle Punkteteilung von Walter zu Beginn des Kampfes. In einer gut bekannten Theorievariation (die als klar besser für Weiß angesehen wird) setzte er nicht genau fort. Nach dem Damentausch hatten beide Kontrahenten keine Lust mehr auf das daraus resultierende Mittelspiel. W. Etzold (DWZ 1917) – K. Reiher (DWZ 1732). Stand: 0,5 zu 0,5.

Nachdem Eberhard seine „Pole-Position“ an Walter abgeben musste reihte er sich nach ihm ein. Seine Punkteteilung gegen einen nominell stärkeren Gegner war definitiv gut für uns. E. Hoffmann (DWZ 1579) – B. Müller (DWZ 1677). Stand: 1,0 zu 1,0.

Bei Detlef war die Partie gänzlich im Gleichgewicht. Es gab überhaupt keine Möglichkeit zum Spiel auf Vorteil. D. Zipfel (DWZ 1723) – J. Müller (DWZ 1698). Stand: 1,5 zu 1,5.

Hans-Peter erspielte sich taktisch clever die Qualität nebst Mehrbauern und einigte sich zur Freude der Liebschwitzer auf Remis. Eine Erklärung für die Existenz Außerirdischer lässt sich definitiv leichter finden! H.-P. Kunad (DWZ 1688) – T. Kitzig (DWZ 1423). Stand: 2,0 zu 2,0.

Am Ausgleich änderte auch das folgende Remis durch Peter nichts. Dennoch eine gute Leistung bei der DWZ-Differenz von fast 200 Punkten! P. Leistner (DWZ 1442) – M. Watzlawek (DWZ 1614). Stand 2,5 zu 2,5.

Nach zähem Widerstand gab sich Frank letztlich geschlagen. In der Eröffnung wurde er bereits auf dem falschen Fuß erwischt und in eine schwierige Lage manövriert. Rehabilitation war nicht mehr möglich. F. Ziehm (DWZ 1402) – H. Piontek (DWZ 1573). Stand: 2,5 zu 3,5.

Dieter spielte eine sehr starke Partie. Von Beginn an setzte er seinen Gegner unter Druck und gewann in der Folge wichtige Mehrbauern, die ihm den Sieg und uns den Ausgleich bescherten. D. Hermann (DWZ 1345) – M. Nurka (ohne DWZ). Stand: 3,5 zu 3,5.

Die letzte Partie musste über den Ausgang des Kampfes entscheiden. Bereits in der Eröffnung konnte ich durch kreatives Spiel eine klar bessere Stellung erreichen. Nach langem Kampf fiel die Entscheidung allerdings erst in der Zeitnotphase. In einem Bullet-Gefecht „schlachtete“ ich zusätzlich Bauer und Qualität förmlich vom Brett. M. Katzer (DWZ 1946) – S. Meissner (DWZ 1833).

Endstand: 4,5 zu 3,5 und 2 wichtige Mannschaftspunkte für uns!

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