26.02.2017 / 6. Spieltag Bezirksklasse Ost

Schach Bezirksklasse Ost, 6. Spieltag (ThSV Triebes – MTV 1876 Saalfeld II)

Nach hartem Kampf blieben 2 wertvolle Mannschaftspunkte hängen!

Zur Chronologie der Ereignisse:

Nach einer Stunde Spielzeit brachte uns Walter in Führung. Sein erster Zug war zugleich der Letzte (+/-). W. Etzold (DWZ 1917) – R. Möbius. (DWZ 1596). Stand: 1,0 zu 0.

Bei Dieter schien es „Ruy Lopez“ auf keinen spanischen Manövrierkampf abgesehen zu haben. Nach den üblichen Zügen in der Eröffnung einigten sich beide kurzerhand Remis. D. Hermann (DWZ 1345) – D. Müller (DWZ 1383). Stand: 1,5 zu 0,5.

Peter packte den „Affen“ aus und überraschte Roland Schneiderheinze. Seine deutlich freiere Stellung verspielte er durch Ungenauigkeiten, doch R. Schneiderheinze konterte seinerseits auf dieselbe Weise und die Punkte wurden geteilt. P. Leistner (DWZ 1442) – R. Schneiderheinze (DWZ 1496). Stand: 2,0 zu 1,0.

Der „Goldjunge“ blieb auch dieses Mal „Silberman“. Nach solidem Eröffnungsverlauf (dieses Mal entwickelte er den „Apel-Läufer“ vor die Bauernkette) einigten sich beide Kontrahenten auf Remis. H.-P. Kunad (DWZ 1688) – A. Torres (DWZ 1660). Stand: 2,5 zu 1,5.

Zu diesem Zeitpunkt stand Detlef bereits glasklar auf Gewinn. Zu Beginn verspeiste R. Siebert einen vergifteten Bauern, der seiner Dame den Horizontalrückzug verwehrte. Nach einer Springerattacke hatte diese plötzlich keine Felder mehr und musste sich so unter Wert „verkaufen“. Die Partie endete wenig später mit einem vollen Zähler für uns. D. Zipfel (DWZ 1723) – R. Siebert (DWZ 1555). Stand 3,5 zu 1,5.

Matthias agierte leider weniger erfolgreich als sein Brettnachbar. In einem farbvertauschten Königsinder wurde er mustergültig am Königsflügel eingedrückt und ausgeschlachtet. M. Leipelt (DWZ 1405) – M. Herrmann (DWZ 1569). Stand: 3,5 zu 2,5.

So mussten die beiden noch laufenden Partien für die Entscheidung sorgen.

Ich entschied mich anfangs für einen grundsoliden Aufbau. Nach geduldigem Manövrieren erzeugte ich am Königsflügel Gegenspiel mit gezielten Bauernvorstößen. Nach einem Opfereinschlag im Zentrum erkannte mein Gegner verdutzt, dass die Läuferfesselung meiner Dame (die taktische Pointe) mittels einer Gegenfesselung des fesselnden Läufers ausgehebelt wurde. Nach Überleben der Zeitnotphase trieb ich den gegnerischen König von h1 nach c1 und stellte ihn dort. M. Katzer (DWZ 1946) – D. Böhl (DWZ 1862). Stand: 4,5 zu 2,5.

Der Mannschaftssieg stand fest und Klaus konnte guten Gewissens Remisieren zum Endstand von 5,0 zu 3,0. K. Otto (DWZ 1591) – P. Möbius (DWZ 1139).

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