29.01.2017 / 5. Spieltag Bezirksklasse Ost

Schach Bezirksklasse Ost, 5. Spieltag (ThSV Triebes – fuß brothers Jena)

Gegen den „RB Leipzig“ der Bezirksklasse Ost gab es nicht viel zu holen. Dennoch gingen wir ambitioniert – wie gewohnt – in den Kampf!

Zur Chronologie der Ereignisse:

Dieter wählte ein neues Eröffnungssystem und fand nicht die richtigen Pläne. Nach einem thematischen Läufereinschlag auf h7 öffnete sich die Königsstellung und er wurde förmlich überrannt. D. Hermann (DWZ 1345) – M. Horatschek jr. (DWZ 1490). Stand: 0 zu 1,0.

Wenig später musste auch Bastian nach langem Endspielkampf in passiver Lage aufgrund eines Mattbildes die Partie aufgeben. B. Ebert (DWZ 1523) – J. Wolf (DWZ 1548). Stand: 0 zu 2,0.

Peter spielte eine sehr starke Partie und wickelte in ein Remis-Endspiel ab. Hier patzte er allerdings – indem er die Springer tauschte – und landete somit in einem verlorenen Bauernendspiel. Die Wahrscheinlichkeit dieses Endspiel zu verlieren war genauso hoch wie das Ertrinken im Toten Meer. Schade; das Remis hätte er verdient. P. Leistner (DWZ 1442) – R. Latka (DWZ 1679). Stand: 0 zu 3,0.

Walter hatte mit dem Eröffnungsexperten S. Richter einen starken Kontrahenten. In der Defensive umstellt sah es erst nach einer Niederlage für unseren Routinier aus. Doch mit ablaufender Bedenkzeit fand S. Richter nicht den Ko-Schlag und Walter evakuierte uns einen halben Zähler. W. Etzold (DWZ 1917) – S. Richter (DWZ 1826). Stand: 0,5 zu 3,5.

Auf Detlef lagen die Hoffnungen für einen vollen Punkt unsererseits. Den Wolga-Gambitbauern hatte er eingesackt und seine Stellung sah auch vielversprechend aus. Doch das übliche Gegenspiel im Stile dieses Gambits war vorhanden, sodass er noch vor Abgriff des Mehrbauern Remis bot. Ein wenig bitter, da bereits so viele Punkte auf das Jenenser Konto gingen. D. Zipfel (DWZ 1723) – D. Köhler (DWZ 1612). Stand 1,0 zu 4,0.

Eine Mannschaftspunkteteilung rückte somit in weite Ferne, da die noch laufenden Partien wenig Hoffnung auf 3 volle Punkte brachten.

Sehr überraschend und auch stark war das Remis von Eberhard gegen den deutlich spielstärkeren J. Richter. In einer unklaren Stellung erlangte er Vorteil. Leider fehlte ihm der nötige Mut, diesen konsequent weiter auszubauen. E. Hoffmann (DWZ 1579) – J. Richter (DWZ 1916). Stand: 1,5 zu 4,5.

Ich konnte von Beginn an zufrieden sein. Mit einer trickreichen Nebenvariante – die H. Kühnel offenkundig nicht kannte – gelang es mir die gegnerischen Kräfte auf die Grundreihe zu drängen. Die thematische Öffnung der Königsstellung am Damenflügel folgte. Infolge meines massiven Druckspiels unterlief H. Kühnel ein strategischer Fauxpas, der letztlich zu 2 verbundenen Freibauern führte. Der Rest war Technik. M. Katzer (DWZ 1946) – H. Kühnel (DWZ 1883). Stand: 2,5 zu 4,5.

Hans-Peter kämpfte gegen den erfahrenen G. Richter lange Zeit mit Minusqualität. Nachdem der Routinier die Zurückgabe für eine Gewinnstellung streichen ließ bekam die Partie unklaren Charakter. Nach fast 6-stündiger Spielzeit einigten sich beide auf Remis. Eine sehr unterhaltsame und ausgekämpfte Partie sowie ein toller Erfolg für HPK, der viel Motivation geben wird. H.-P. Kunad (DWZ 1688) – G. Richter (DWZ 1980).

Endstand: 3,0 zu 5,0. Eine bittere Niederlage.

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