27.11.2016 / 3. Spieltag Bezirksklasse Ost

Schach Bezirksklasse Ost, 3. Spieltag (ThSV Triebes – SV BW Bürgel)

Zwei weitere wichtige Zähler für den Wiederaufstieg konnten wir gestern in Bürgel einfahren. Nominell eindeutig höher besetzt (Schnitt 1630 zu 1538) sollte das eigentlich eine klare Angelegenheit werden …

Zur Chronologie der Ereignisse:

10.15 Uhr. Detlef eröffnete mit druckvollem Spiel und zwang seinen Gegner in die Defensive. Mit Assistenz der sogenannten „Mattfalle“ wurde M. Arlt gepflegt zerlegt. D. Zipfel (DWZ 1723) – M. Arlt (DWZ 1390). Stand: 1,0 zu 0.

11.00 Uhr. Walter stellte sich solide gegen die Bird-Eröffnung von M. Voigt auf. Mittels Bauernopfern am Damenflügel gelang ihm die Schwächung des im Zentrum verbliebenen Königs. Ein entscheidender Schlag war allerdings nicht möglich und die Partie endete Remis. W. Etzold (DWZ 1917) – M. Voigt (DWZ 1983). Stand: 1,5 zu 0,5.

12.00 Uhr. Peter quälte sich mit der Verwaltung einer passiven Stellung. Nach Bauernverlust bot sein Kontrahent überraschenderweise Remis. Langes Nachdenken war nicht nötig. P. Leistner (DWZ 1442) – A. Köber (DWZ 1300). Stand: 2,0 zu 1,0.

12.15 Uhr. Eberhard tauschte bereits zu Auftakt viele Figuren für ein leicht besseres Endspiel (Bauernmajorität 3 zu 2 am Damenflügel). Leider verfiel er in Passivität. Nach der gegnerischen Königsaktivierung und schnellem Spiel wurde er mittels Zugzwang ausgehebelt. E. Hoffmann (DWZ 1579) – S. Römhild (DWZ 1595). Stand: 2,0 zu 2,0.

Zeitgleich. „Was war bei Dieter passiert?“ Nachdem er soliden Vorteil im Zentrum und die aktivere Stellung besaß verschwand plötzlich eine Qualität vom Brett und Bürgel ging in Führung. D. Hermann (DWZ 1345) – M. Köber (DWZ 1256). Stand 2,0 zu 3,0.

12.30 Uhr. Frank agierte von Beginn an aggressiv und setzte seinen Gegner unter Druck. Im Partieverlauf opferte J. Schubert seinen Springer und weiteres Material ging vom Brett. Nach hoffnungslosem Aufbegehren akzeptierte er letztlich Franks Überlegenheit und gab auf. F. Ziehm (DWZ 1402) – J. Schubert (DWZ 1532). Stand: 3,0 zu 3,0.

12.38 Uhr. In der Eröffnungsphase verbrauchte ich bereits viel Zeit (präzises Handling war nötig). Das Resultat war leichter Vorteil sowie eine vielversprechende Angriffsformation am feindlichen Königsflügel. Gerade in dieser Phase fehlte mir die Zeit und bei ablaufender Uhr fand ich nicht die korrekte Lösung. Stattdessen entschied ich mich für eine andere Springer-Opfervariation (ein weiteres Springeropfer war möglich, allerdings mit einem langen Variantenbaum versehen). Leider neutralisierte sich der Angriff zum Remis. M. Katzer (DWZ 1945) – J. Schleicher (DWZ 1813). Stand: 3,5 zu 3,5.

13.07 Uhr. Der „Goldjunge“ ist wieder zurück! Glücklicherweise stand Hans-Peter zu dieser Zeit bereits deutlich auf Gewinn und wir konnten die letzte Partie des Kampfes entspannt mitverfolgen. Nachdem sein Gegner ein Springeropfer für 3 Bauern streichen ließ und mit weitaus weniger Material verblieb war der Rest nur noch Technik. Nach geschickten Damenschachs drängte er den gegnerischen Monarchen ins Exil (ein Damentausch hätte die Qualen nur verlängert) zum Endstand von 4,5 zu 3,5.

Ein harter Arbeitssieg für uns!

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