Bezirksklasse Saison 2014/15 – 1. Mannschaft ThSV Triebes

Zusammenfassung

Der lang erwartete Bericht zum letzten Spieltag soll eine detaillierte Zusammenfassung zum Saisonverlauf 2014/15 darstellen. Hierbei möchte ich nochmals auf die Resultate der einzelnen Spieler eingehen.

1. Brett Tony Richter

Tony erzielte in 9 Spielen 5,5 Punkte und blieb somit über der Fünfzig-Prozent-Marke. Ein sehr gutes Ergebnis am Spitzenbrett. Er siegte in 3 Partien (Peter Prütting DWZ 1681, Bernd Reeg DWZ 1495 sowie seine Glanzleistung gegen Thomas Seidel DWZ 1916 (!)). 5 Partien (Norbert Hesse DWZ 1694, Jürgen Müller DWZ 1744, Frank Heiner DWZ 1737, Rolf Küffner DWZ 1805 und Roland Fietsch DWZ 1780) remisierte er. Der Soloausrutscher gegen Annett Torres DWZ 1706 blieb seine einzigste Null. Die Leistung von 1809 liegt 100 Punkte über seiner Spielstärke und ein DWZ-Plus von 29 Punkten erhöhte seine bisherige DWZ auf 1741. Weiter so!

2. Brett Michael Katzer

Ich persönlich spielte diese Saison weitestgehend gemäß meiner DWZ-Erwartung und punktete stets solide für die Mannschaft. 7 Siege (Daniel Bosselmann DWZ 1603, Klaus-Ullrich Mäder DWZ 1463, Jürgen Wolf DWZ 1634, Friedbert Quandt DWZ 1705 kampflos, Steffen Meissner DWZ 1755, Volker Stark DWZ 1696 und Rene Möbius DWZ 1538) gingen auf mein Konto. Nur 2 Partien endeten hingegen mit einer Punkteteilung (Kai Trautmann DWZ 1766 sowie Albrecht Beer DWZ 1656). Das ergab eine Leistung von 1983 und ein DWZ-Plus von 5 Punkten. Ein zufriedenstellendes Resultat.

3. Brett Eberhard Hoffmann

Eberhard überzeugte diese Saison mit einer blütenweißen Weste. Nicht eine Partie verlor er, allerdings konnte er im Gegenzug auch keine Partie gewinnen. Der einzigste Sieg blieb ein kampfloser über Hans Langer DWZ 1637. 8 Punkteteilungen (Marcus Prütting DWZ 1340, Frank Adebar DWZ 1378, Martin Reinsch DWZ 1667, Werner Schöttge DWZ 1720, Klaus Reiher DWZ 1694, Gert Gwosdz DWZ 1665, Ralf Siebert DWZ 1559 sowie Eberhard Gernoth DWZ 1543) steuerte er bei. So manche Partie muss man einfach weiterspielen, da genug Energie auf dem Brett vorhanden war. In der nächsten Spielzeit sind wir auf kämpferische Knock-Out-Partien gespannt. Die Leistung von 1615 ist entsprechend seiner Wertungszahl und somit ein geringes Minus von 10 DWZ-Punkten.

4. Brett Peter Leistner

Peter spielte in 7 Partien mit und erzielte dabei 2,0 Punkte. Aufgrund der gegnerischen Stärke – die weit über seinen Möglichkeiten lag – ist das ein relativ gutes Ergebnis. Er gewann eine Partie kampflos gegen Manfred Herrmann DWZ 1591, spielte 2 Mal Remis (Jörg Odrich DWZ 1331 sowie David Ludwig DWZ 1701 (!)) und verlor 4 Partien (Antje Fuchs DWZ 1983 (hier stand er offensichtlich auf Gewinn), Klaus Auerswald DWZ 1564, Gunther Müller DWZ 1800 und Andreas Binder DWZ 1649). Die Leistung von 1480 lag marginal über seiner DWZ und zog ein Minus von 20 Punkten nach sich.

5. Brett Sabine Maigatter

Sabine erwischte die miserabelste Saison ihrer Triebeser Laufbahn. Aus 9 Partien erzielte sie eine magere Ausbeute von 2,0 Punkten. 4 Remis (Herbert Koch DWZ 1519, Rainer Jahn ohne DWZ, Andree Baumert DWZ 1670 und Torsten Kirschner DWZ 1569) gingen auf ihr Konto. Die restlichen Partien verlor sie zumeist durch Pech (Thomas Liebold DWZ 2021, Gerhard Prechtl DWZ 1316 (bessere Stellung), Berthold Müller DWZ 1675 (Gewinnstellung), Roland Schneiderheinze DWZ 1553 (Gewinnstellung) sowie Jürgen Pleyer DWZ 1570). Die Leistung von 1361 liegt fast 300 Punkte (!) unter ihrer Spielstärke und zog ein krasses Defizit von minus 75 Punkten nach sich.

6. Brett Detlef Zipfel

Detlef siegte in 6 Partien (Lucas Prütting DWZ 1642, Darius Czsiesla DWZ 1226, Jonas Riechmann DWZ 1428, Franz Edmund Quandt DWZ 1311, Aaron Liebold DWZ 1465 sowie Andreas Gert DWZ 1479 (Spitze aufgezogen)), remisierte in 2 Partien (Thomas Jäsche DWZ 1657 und Mario Watzlawek DWZ 1608) und nullte ein Mal gegen Jugendspieler Max Möbius DWZ 1467. Die Leistung von 1759 liegt marginal unter seiner Wertzahl. Das Minus von 12 DWZ-Punkten ergab sich durch den geringen gegnerischen Stärkeschnitt.

7. Brett Hans-Peter Kunad

Hans-Peter zog diese Saison mal so richtig durch. 7 Siege (Elvira Martin DWZ 1223, Valerij Müller DWZ 1164, Horst Kirmse DWZ 1407, Jan Dittrich DWZ 1515, Lutz Hartmann DWZ 1427, Kerstin Steckmann DWZ 1466 sowie Melanie Grund DWZ 1535 kampflos) konnte er verbuchen. Lediglich 2 Partien (Franz Schroller DWZ 897 (der Schrollers Franz is scho a guter Mann) und Bernd Kühnl DWZ 1631) endeten Remis. Die Leistung von 1775 liegt ca. 60 Punkte über seiner DWZ und steigerte diese um 4 Punkte. Eine sehr gute Leistung.

8. Brett Klaus Otto

Unser Chef schließt damit die Betrachtung ab. Er spielte im Wechsel mit Günter (er wird die Triebeser am Saisonende ablösefrei verlassen). Aus 5 Partien erzielte er 4 volle Zähler (Bernd Seth DWZ 1161, Erasmus Wolf DWZ 1371, Marie-Louise Rauch DWZ 1340 und Norbert Wilk DWZ 1509). Gegen Reinhard Wolfram DWZ 1623 hatte er das Nachsehen. Seine DWZ erhöhte sich auf 1600. Sehr gute Leistung.

Der Aufstieg ist geschafft und wir freuen uns auf die kommende Saison in der Bezirksliga Ost. Auch da möchten wir kräftig mitmischen. Wertungszahlentechnisch brauchen wir uns keineswegs verstecken.
Die ersten 8 Spieler (Walter Etzold DWZ 1970, Michael Katzer DWZ 1946, Detlef Zipfel DWZ 1756, Tony Richter DWZ 1747, Hans-Peter Kunad DWZ 1720, Eberhard Hoffmann DWZ 1601, Klaus Otto DWZ 1600 und Sabine Maigatter DWZ 1551) sind ein gutes Aufgebot für die Aufgabe Bezirksliga Ost.
Würde das ehemalige Aufgebot noch vorhanden sein, müsste man hier Robert Wabra DWZ 1866 und unseren Super-Star Jerome du Maire DWZ 2127 noch hinzufügen!

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Es ist amtlich! Wir sind aufgestiegen in die Bezirksliga Ost!

 

1 ThSV Triebes 4.5 5.0 4.0 5.5 4.5 5.5 4.5 6.0 6.0 17.0 45.5
2 Fortuna Pößneck 3.5 3.0 4.5 4.5 4.0 4.5 6.0 7.0 7.5 13.0 44.5
3 ESV Gera 2 3.0 5.0 4.0 4.0 4.0 4.0 5.0 7.5 6.5 12.0 43.0
4 SV 1861 Liebschwitz 2 4.0 3.5 4.0 4.0 5.5 6.0 4.0 4.5 6.5 12.0 42.0
5 SC Rochade Zeulenroda 2 2.5 3.5 4.0 4.0 5.0 6.0 2.5 3.5 7.5 8.0 38.5
6 MTV 1876 Saalfeld 3 3.5 4.0 4.0 2.5 3.0 3.5 4.5 5.0 5.5 8.0 35.5
7 SV Jenapharm 3 2.5 3.5 4.0 2.0 2.0 4.5 4.5 4.0 6.5 8.0 33.5
8 VfL 1990 Gera 3 3.5 2.0 3.0 4.0 5.5 3.5 3.5 6.0 6.5 7.0 37.5
9 MTV 1876 Saalfeld 2 2.0 1.0 0.5 3.5 4.5 3.0 4.0 2.0 6.0 5.0 26.5
10 SC Altenburg 2 2.0 0.5 1.5 1.5 0.5 2.5 1.5 1.5 2.0 0 13.5

 

9. Spieltag Bezirksklasse Ost

 

1780 Fietsch, Roland 0.5 1 1712 Richter, Tony 0.5
1656 Beer, Albrecht 0.5 2 1941 Katzer, Michael 0.5
1543 Gernoth, Eberhard 0.5 3 1611 Hoffmann, Eberhard 0.5
1570 Pleyer, Jürgen 1 4 1634 Maigatter, Sabine 0
1479 Gert, Andreas 0 5 1768 Zipfel, Detlef 1
1631 Kühnl, Bernd 0.5 6 1716 Kunad, Hans-Peter 0.5
1509 Wilk, Norbert 0 7 1589 Otto, Klaus 1
1180 Schulze, Nick 0.5 8 1399 Stuchlik, Günter 0.5

8. Spieltag Bezirksklasse Ost

Schach Bezirksklasse Ost, 8. Spieltag (ThSV Triebes I – MTV 1876 Saalfeld III)

Die Begegnung gegen den MTV 1876 Saalfeld III (im Unterhaus mit starken Jugendspielern besetzt) sollte über den vorzeitigen Aufstieg die Entscheidung bringen. Wir (ohne Peter DWZ 1466) als auch die zu 7. angereisten Saalestädter (Meike Ratay DWZ 1582, Melanie Grund DWZ 1556 sowie Sebastian Grund DWZ 1693 (!) wurden höherklassig eingesetzt) traten nicht in der gewohnten Besetzung an. Da kam uns der Aufstiegskampf zwischen dem MTV 1876 Saalfeld I (Tabellenerster der Bezirksliga Ost) gegen den SK Weida I (Verfolger) definitiv zugute.

Zur Chronologie der Ereignisse:

Den ersten vollen Zähler fuhr Hans-Peter kampflos ein. H.-P. Kunad (DWZ 1716) – M. Grund (DWZ 1556). Stand: 1,0 zu 0.

Die unorthodoxe Eröffnungsbehandlung von Klaus führte anfänglich zu leichten Stellungsproblemen, die Marie-Louise Rauch nicht verwerten konnte. Mit fortschreitender Zeit verlor sie die Übersicht und Klaus konterte mit einer tödlichen Springergabel. Eine Tortur mit Dame im Soll ließ sie sich nicht mehr aufzeigen. K. Otto (DWZ 1589) – M.-L. Rauch (DWZ 1382). Stand: 2,0 zu 0.

Völlig unerwartet endete die Partie von Detlef. Der erfrischenden Spielweise seines Gegners konnte er kein passendes Rezept entgegensetzen. Nach einem vermeintlichen Bauerngewinn verabschiedete sich sein Turm vom Spielgeschehen und er hatte keine Lust mehr sich weiter demütigen zu lassen. Starke Partie vom Saalfelder Jugendspieler! D. Zipfel (DWZ 1768) – M. Möbius (DWZ 1467). Stand: 2,0 zu 1,0.

Die Saalestädte bekamen wieder Luft zum Atmen und setzten ihre Aufholjagd fort.

Leidtragende war die in letzter Zeit vom Pech verfolgte Sabine. Über weite Strecken dominierte sie die Saalfelder Trainer-„Legende“ Roland Schneiderheinze mehr als deutlich. Doch wie bereits gegen Liebschwitz wendete sich das Blatt zu ihren Ungunsten. Wer soviel Pech hat wird sicherlich in der nächsten Saison mit viel Glück belohnt. Es ist ihr definitiv zu wünschen, also Kopf hoch! S. Maigatter (DWZ 1634) – R. Schneiderheinze (DWZ 1553). Stand: 2,0 zu 2,0.

Am Ausgleich änderte auch das folgende Remis durch Eberhard nichts. In einer sehr interessanten Partie mit beiderseitigen Chancen und vielen Möglichkeiten einigten sich beide Kontrahenten nach Linearabtausch auf die Punkteteilung. E. Hoffmann (DWZ 1611) – R. Siebert (DWZ 1559). Stand 2,5 zu 2,5.

Günter musste also in die Presche springen und brachte uns erneut in Führung. Die Opfervariante vom ersten Spieltag hatte er offensichtlich flicken können, denn das geopferte Material bescherte ihm dieses Mal nicht nur Kompensation, sondern einen vernichtenden Angriff. Drei Bauern opfern ist zu wenig? Die Antwort: „Ja“. Dann hämmern wir doch einfach noch einen Läufer in den gegnerischen Stellungstorso! Der völlig aus den Sohlen gespielte Hans-Werner Jakob hatte genug und ergab sich. G. Stuchlik (DWZ 1399) – H.-W. Jakob (DWZ 1332). Stand: 3,5 zu 2,5.

Der marginale Zeitvorsprung von Tony gegenüber Annett Torres (sie verwechselte Triebes anfangs mit Triptis ) half ihm nicht. Die weiße Initiative konnte er zwar stets im Zaum halten, aber die taktische Reposte Sxe7 nebst Turmverlust machte jegliche Bemühungen zunichte. Somit die erste Saison-Niederlage für Tony. Schade, aber seine Leistungen diese Saison gegen starke Gegnerschaft sind am Spitzenbrett sehr beachtlich! T. Richter (DWZ 1712) – A. Torres (DWZ 1706). Stand: 3,5 zu 3,5.

Die Entscheidung war vertagt und meine Partie gegen René Möbius musste Klarheit bringen. Bereits im 6. Zug präsentierte mir mein Gegner eine Neuerung. Der skandinavisch angehauchte Damenausfall exponierte diese lediglich statt für die Figurenentwicklung Sorge zu tragen. Mit gezielten Nadelstichen gegen die herumtaumelnde Dame strich ich Bauer für Bauer ein. Das fehlende Gegenspiel und die Drohung langsam zusammengeschoben zu werden nötigten letztlich R. Möbius einen Läufer auf h3 zusätzlich zu geben, der ebenfalls einfach herausgeschlagen wurde. Nach einem Schachgebot mit folgendem Damenabtausch gab er auf zum Endstand von 4,5 zu 3,5. M. Katzer (DWZ 1941) – R. Möbius (DWZ 1538).

12:30 Uhr war es nun amtlich! Wir sind Aufsteiger in die Bezirksliga Ost!

 

1712 Richter, Tony 0 1 1706 Torres, Annett 1
1941 Katzer, Michael 1 2 1538 Möbius, René 0
1611 Hoffmann, Eberhard 0.5 3 1559 Siebert, Ralf 0.5
1634 Maigatter, Sabine 0 4 1553 Schneiderheinze, Roland 1
1768 Zipfel, Detlef 0 5 1467 Möbius, Max 1
1716 Kunad, Hans-Peter 1 6 1556 Grund, Melanie 0
1589 Otto, Klaus 1 7 1382 Rauch, Marie-Louise 0
1399 Stuchlik, Günter 1 8 1332 Jakob, Hans-Werner 0

7. Spieltag Bezirksklasse Ost

Schach Bezirksklasse Ost, 7. Spieltag (ThSV Triebes I – ESV Gera II)

Am heutigen Spieltag fand das Spitzenspiel der Bezirksklasse Ost statt. Wir waren bei den zweitplatzierten „Eisenbahnern“ (2. Mannschaft) in Gera zu Gast. Bis zu dieser Begegnung führten wir 2 Mannschaftspunkte sowie 3 Brettpunkte vor den Geraer Verfolgern. Die Devise: Siegen und den Vorsprung ausbauen!

Zur Chronologie der Ereignisse:

Am 6. Brett brachte uns Detlef rasch in Führung. In einer hochsoliden Partie erspielte er sich einen glasklaren Vorteil (Mehrbauer, Kontrolle über die einzigen offenen Linien, aktiver König, …) und verwertete diesen sicher. D. Zipfel  (DWZ 1768) – Nachwuchstalent A. Liebold (DWZ 1510). Stand: 1,0 zu 0.

Eberhard, agierte gezwungenermaßen am „falschen Brett“. Ein Tausch von Brett 3 auf Brett 2 (Gegner: sein ehemaliger Blitzschach-Kumpel Volker Stark) ist natürlich nicht möglich gewesen. Somit dauerte die Partie länger als einen Zug und wurde erst zu einem späteren Zeitpunkt Remis gegeben. Die anschließende Stellungsanalyse ergab lediglich marginalen Vorteil für Weiß. E. Hoffmann (DWZ 1611) – G. Gwodsz (DWZ 1682). Stand: 1,5 zu 0,5.

Kurz darauf endete die Partie am Spitzenbrett ebenfalls mit einem friedlichen Handschlag. Tony folgte den Spuren seines Namensvetters (Schachmeister Kurt Richter) und packte dessen Eröffnung aus. Nach einem interessanten Verlauf opferte Routinier R. Küffner die Qualität für Initiative, konnte sich dadurch allerdings keinen Vorteil erkämpfen. T. Richter (DWZ 1712) – R. Küffner (DWZ 1805). Stand: 2,0 zu 1,0.

Im Duell der Eröffnungsexoten an Brett 4 zog Peter den Kürzeren. Auf für ihm unbekanntem Terrain fand er keinen adäquaten Plan und musste die überlegene Spielweise seines Gegners anerkennen. P. Leistner (DWZ 1466) – A. Binder (DWZ 1649). Stand: 2,0 zu 2,0.

Günter bekam seine Lieblingseröffnung zwar aufs Brett, konnte aber die eigentliche Messerschärfe nicht wirklich aufzeigen. Dennoch gab es hier keinerlei Sorgen, da es dem Weißen ebenfalls nicht gelang, Öl ins Feuer zu gießen. Der Remisschluss war die logische Folge. G. Stuchlik (DWZ 1399) – M. Krüger (ohne DWZ). Stand 2,5 zu 2,5.

Nach knapp 4 Stunden Gehirnjogging konnte ich einen weiteren vollen Zähler beisteuern. Durch langfristige positionelle Manöver gelang es mir peu a peu Vorteil nachzuweisen und ich gewann letztlich durch eine Ungenauigkeit meines Gegners einen klaren Bauern. Das Übergewicht am Königsflügel sorgte kurz darauf für die Entscheidung und wurde von einer „petite combinaison“ gekrönt. M. Katzer (DWZ 1941) – V. Stark (DWZ 1696). Stand:  3,5 zu 2,5.

An Brett 7 behielt Hans-Peter weiterhin seine weiße Weste. Die kariöse schwarze Bauerstruktur wurde bestens durch „lästiges Bohren“ verarztet. Seine Bilanz erhöht sich damit auf 6,5 aus 7 und er ist damit der momentan erfolgreichste Spieler der Bezirksklasse Ost. H.-P. Kunad (DWZ 1716) – K. Steckmann (DWZ 1466). Stand: 4,5 zu 2,5.

Die Entscheidung war gefallen und Sabine konnte in leicht angenehmerer Stellung Remis anbieten und den Mannschaftssieg mit 5,0 zu 3,0 perfekt machen. S. Maigatter (DWZ 1634) – T. Kirschner (DWZ 1569).

Mannschaftsleiter Klaus Otto nach dem Sieg: „Ich bin stolz auf unsere ausgeglichene und homogen besetzte Mannschaft, die den Aufstieg aus eigener Kraft erreichen kann. Wir werden in den noch ausstehenden Kämpfen in stärkster Besetzung antreten und möchten die Saison ohne Niederlage beenden“.

 

1805 Küffner, Rolf 0.5 1 1712 Richter, Tony 0.5
1696 Stark, Volker 0 2 1941 Katzer, Michael 1
1682 Gwosdz, Gert 0.5 3 1611 Hoffmann, Eberhard 0.5
1649 Binder, Andreas 1 4 1466 Leistner, Peter 0
1569 Kirschner, Torsten 0.5 5 1634 Maigatter, Sabine 0.5
1510 Liebold, Aaron 0 6 1768 Zipfel, Detlef 1
1466 Steckmann, Kerstin 0 7 1716 Kunad, Hans-Peter 1
Krüger, Mario 0.5 8 1399 Stuchlik, Günter 0.5

6. Spieltag Bezirksklasse Ost

Schach Bezirksklasse Ost, 6. Spieltag (ThSV Triebes I – SV 1861 Liebschwitz II)

Das neue Jahr startete gleich mit einer Top-Begegnung. Wir empfingen den Tabellendritten SV 1861 Liebschwitz II zu Hause. Dieser Kampf galt als Schlüsselspiel im Aufstiegskampf. Die Gäste aus Gera traten fast in Bestbesetzung an. Nur Jens Müller (DWZ 1742) fehlte.

Zur Chronologie der Ereignisse:

Für den Startschuss sorgte Tony bereits nach wenigen Zügen. In der Eröffnung tauschte er Leichtfiguren vom Brett und glich die Stellung aus. Das Remisgebot wurde vom Ex-Triebeser F. Heiner selbstverständlich angenommen. T. Richter (DWZ 1712) – F. Heiner (DWZ 1737). Stand: 0,5 zu 0,5.

Am 8. Brett erzielte Günter schon nach wenigen Zügen Vorteil. Nach einem Zentralvorstoß zwang er das Aljechin-Ross nach e8 zurück und öffnete für seine Dame den Einstieg nach b7. Solche Annehmlichkeiten müssen zukünftig in einem Sieg münden, statt Punkteteilungen anzubieten. Mehr Selbstvertrauen zeigen! G. Stuchlik (DWZ 1399) – H. Piontek (DWZ 1516). Stand: 1,0 zu 1,0.

Hans-Peter an Brett 7 brachte uns nach 3 Stunden Spielzeit in Führung. Der ungewöhnliche Spielstil von L. Hartmann konnte langfristig nicht ungestraft bleiben. Hans-Peter aktivierte seine Figuren Zug um Zug und drang energisch in die gegnerische Stellung ein. Das zog gravierende Materialverluste nach sich. Zwei Leichtfiguren nebst Bauern gegen einen hoffnungslos umherirrenden König blieben über. Kurioserweise ließ sich der erfahrene Liebschwitzer den Gewinnweg noch aufzeigen!? H.-P. Kunad (DWZ 1716) – L. Hartmann (DWZ 1424). Stand: 2,0 zu 1,0.

Währenddessen kämpfte Eberhard am 3. Brett um Ausgleich. In der Anfangsphase verlor er einen Bauern, der auf erste Sicht nicht zu kompensieren war. Durch hochdynamisches Spiel gelang ihm der Rückgewinn und Remis wurde vereinbart. E. Hoffmann  (DWZ 1611) – K. Reiher (DWZ 1694). Stand 2,5 zu 1,5.

Detlefs Bemühungen am 6. Brett auf Vorteil zu spielen wurden stets neutralisiert. Die Chancen lagen eher auf der Seite des Liebschwitzers, doch diese ließ M. Watzlawek verstreichen, sodass auch diese Partie mit einer Punkteteilung endete. D. Zipfel (DWZ 1768) – M. Watzlawek (DWZ 1608). Stand:  3,0 zu 2,0.

Bei Peter an Brett 4 „Müllerte“ es. Nach langem kämpferischem Widerstand musste er sich geschlagen geben. P. Leistner (DWZ 1466) – G. Müller (DWZ 1800). Stand: 3,0 zu 3,0.

„Es hat wieder „Ge-Müllert“!“. Sabine an Brett 5 erspielte sich eine sehr dynamische Stellung mit Chancen für beide Seiten. Im weiteren Verlauf erreichte sie Vorteil, der allerdings durch ein plötzliches Matt zerschlagen wurde. S. Maigatter (DWZ 1634) – B. Müller (DWZ 1675). Stand: 3,0 zu 4,0.

Nun lag es an mir, die drohende Niederlage abzuwenden. In einer sehr interessanten Stellung, die sich nach einem Läuferopfer ergab, gab S. Meissner letztlich die Dame für ein Springerpaar. Somit verblieben aus meiner Sicht Dame + 2 Türme gegen 3 Leichtfiguren nebst Turmpaar. Nach unzähligen Bauernraubaktionen gab ich die Dame (gezwungenermaßen) für ein klar besseres Endspiel (Turm + 6 Bauern gegen Läuferpaar und 2 Bauern) auf. Die unzähligen Mehrbauern waren trotz quirligem Läuferpaar nicht mehr zu stoppen.

TL1

 

Vor der Umwandlung stellte S. Meissner seine zähe Verteidigung ein. M. Katzer (DWZ 1941) – S. Meissner (DWZ 1755). Endstand: 4,0 zu 4,0. Eine gerechte Punkteteilung mit der beide Mannschaften zufrieden sein können!

 

1712 Richter, Tony 0.5 1 1737 Heiner, Frank 0.5
1941 Katzer, Michael 1 2 1755 Meissner, Steffen 0
1611 Hoffmann, Eberhard 0.5 3 1694 Reiher, Klaus 0.5
1466 Leistner, Peter 0 4 1800 Müller, Gunther 1
1634 Maigatter, Sabine 0 5 1675 Müller, Berthold 1
1768 Zipfel, Detlef 0.5 6 1608 Watzlawek, Mario 0.5
1716 Kunad, Hans-Peter 1 7 1427 Hartmann, Lutz 0
1399 Stuchlik, Günter 0.5 8 1516 Piontek, Hubert 0.5

5. Spieltag Bezirksklasse Ost

Am letzten Spieltag vor der Winterpause waren wir bei Fortuna Pößneck zu Gast. Wer sich noch erinnern kann: Hier haben wir damals den größten sportlichen Erfolg unserer Vereinsgeschichte – Aufstieg in die Landesklasse Ost – gefeiert.

Zur Chronologie der Ereignisse:

Das erste Remis wurde bereits nach wenigen Zügen geschlossen. Das blieb natürlich nicht unbemerkt und so drehten sich die Köpfe automatisch zu Eberhards Brett. Doch Fehlanzeige, der spielte nämlich noch! Kurzremis an Brett 7 zwischen D. Zipfel (DWZ 1768) – T. Jäsche (DWZ 1697). Stand: 0,5 zu 0,5.

Am 2. Brett verkannte ich leider die Nuancen der Eröffnungszugfolge und stellte einen Bauer ein. Trotz Minusbauer waren die Dinge nicht so klar. Im weiteren Verlauf neutralisierte ich das Läuferpaar und beschädigte die Bauernstruktur meines Gegners, sodass man hier sicherlich von einem dynamischen Ausgleich sprechen konnte. Das Remisgebot meines Gegners nahm ich nach einem sorgfältigen Blick auf die noch laufenden Partien an. M. Katzer (DWZ 1941) – K. Trautmann (DWZ 1766). Stand: 1,0 zu 1,0.

Dieser Spieltag lief unter dem Motto „Wetten, dass?“. So änderten sich die Stellungseinschätzungen fast im Akkord und bei den Kiebitzen wechselten die Emotionen zwischen Freude, Erstaunen und Entsetzen!

Am 4. Brett bei Peter sah es anfangs deutlich besser für Weiß aus (strategisches Loch auf d5). Doch Peter gelang es in der Folge seine Figuren aktiver zu stellen und bot Remis. Dieses wurde akzeptiert. Eine sehr starke Leistung gegen einen deutlich höher dotierten Spieler! P. Leistner (DWZ 1466) – D. Ludwig (DWZ 1701). Stand: 1,5 zu 1,5.

Das 7. Brett von Hans-Peter stand in Flammen. Im Mittelspiel opferte er einen Turm für starke Initiative am Königsflügel. Sein Fianchettoläufer entfaltete volle Kraft und erzeugte zunehmend höheren Druck auf die schwarze Königsstellung. Kurz vor der Zeitkontrolle gewann er durch die latenten Drohungen wichtiges Material und zwang seinen Gegner zur Aufgabe. H.-P. Kunad  (DWZ 1716) – J. Dittrich (DWZ 1515). Stand 2,5 zu 1,5.

Am 8. Brett von unserem Routinier Klaus hatten sich die Dinge postwendend geändert. Anfangs schraubte R. Wolfram seinen Springer auf d6 ein. Eigentlich ein klares Todesurteil. Im weiteren Verlauf löste sich der klare Vorteil komplett in Luft auf, um später in einem Matt in 1 zu enden, allerdings zugunsten Pößnecks. Diese Partie war definitiv nichts für Zartbeseidete! K. Otto (DWZ 1589) – R. Wolfram (DWZ 1623). Stand:  2,5 zu 2,5.

Die noch laufenden Partien waren allesamt sehr unklar. Der Ausgang des Kampfes war daher eher Lotterie als ein stichhaltiger Fakt.

Eine witzige These konnte man in der Begegnung am Spitzenbrett aufstellen. Sportfreund Thomas Seidel argumentierte vor Beginn des Matches auf die Frage: „Gibt’s bei euch Kaffee?“ damit, dass ihm keine Zeit bliebe welchen zu kochen. Nur wenn unser 1. Brett auf seine Partie verzichten würde. Im Verlauf einer klar besseren Partie des Pößneckers schien ihm am Ende die Konzentration zu mangeln (dies könnte man auf das fehlende Kaffee-„Doping“ wohl zurückführen),  sodass er in Zeitnot seine Gewinnstellung komplett verwarf. T. Richter (DWZ 1712) – T. Seidel (DWZ 1898). Stand: 3,5 zu 2,5.

Jetzt hieß es in den letzten verbleibenden Partien mindestens einen halben Zähler zu sammeln!

Am 3. Brett wehrte sich Eberhard gegen einen stark spielenden Werner Schöttge. Dieser hatte sich im frühen Partieverlauf einen klaren Mehrbauern erarbeitet und knete kräftig. Doch wer Eberhard kennt, weiß, dass trickreiche Schwindelversuche an der Tagesordnung sind und so kam es auch in dieser Partie. Mit der Drohung Material zu gewinnen musste sein Gegner in ein Dauerschach einlenken. E. Hoffmann (DWZ 1611) – W. Schöttge (DWZ 1720). Stand: 4,0 zu 3,0. Eberhard hat gezeigt, dass er auch langen Partien problemlos standhalten kann. Großes Lob!

Bei Sabine am 5. Brett war die Stellung immer im grünen Bereich. Gegen Ende hin sogar sehr günstig für Weiß. Nachdem wir bereits vier Zähler gesichert hatten vereinbarte sie das noch fehlende Remis zum Endstand von 4,5 zu 3,5 und somit dem Mannschaftssieg. S. Maigatter (DWZ 1634) – A. Baumert (DWZ 1670).

 

1916 Seidel, Thomas 0 1 1712 Richter, Tony 1
1766 Trautmann, Kai 0.5 2 1941 Katzer, Michael 0.5
1720 Schöttge, Werner 0.5 3 1611 Hoffmann, Eberhard 0.5
1701 Ludwig, David 0.5 4 1466 Leistner, Peter 0.5
1670 Baumert, Andree 0.5 5 1634 Maigatter, Sabine 0.5
1657 Jäsche, Thomas 0.5 6 1768 Zipfel, Detlef 0.5
1515 Dittrich, Jan 0 7 1716 Kunad, Hans-Peter 1
1623 Wolfram, Reinhard 1 8 1589 Otto, Klaus 0

4. Spieltag Bezirksklasse Ost

Der Spitzenreiter ThSV Triebes (1657) kommt zu Hause gegen MTV Saalfeld II (1435) zu einem glanzlosen 6,0:2,0-Erfolg. Glanzlos deshalb, weil die Saalestädter vier Bretter nicht besetzen konnten. Am Spitzenbrett trennte sich Tony Richter (1712) von Jürgen Müller (1727) unentschieden. Ebenfalls Punkteteilungen erreichten Sabine Maigatter (1634), Hans-Peter Kunad (1710) und Frank Ziehm (1409) gegen Rainer Jahn, Franz Schroller (913) sowie Joachim Lauterbach (1271). Der ThSV erhöht seinen Vorsprung auf zwei Punkte und festigt auch durch die gute Brettwertung von 23,0 Punkten die Spitzenposition vor SV 1861 Liebschwitz II und ESV Gera II mit jeweils 6 Mannschaftspunkten 20,0 und 19,5 Brettpunkte).
Bericht von Günter Stuchlik.

 

1712 Richter, Tony 0.5 1 1744 Müller, Jürgen 0.5
1941 Katzer, Michael 1 2 1706 Quandt, Friedbert 0
1611 Hoffmann, Eberhard 1 3 1637 Langer, Hans 0
1466 Leistner, Peter 1 4 1591 Herrmann, Manfred 0
1634 Maigatter, Sabine 0.5 5 Jahn, Rainer 0.5
1768 Zipfel, Detlef 1 6 1322 Quandt, Franz Edmund 0
1716 Kunad, Hans-Peter 0.5 7 897 Schroller, Franz 0.5
1409 Ziehm, Frank 0.5 8 1271 Lauterbach, Joachim 0.5

3. Spieltag Bezirksklasse Ost

Am dritten Spieltag der Bezirksklasse Ost stand der Auswärtskampf gegen den SV Jenapharm III auf dem Plan. In den letzten Jahren erwies sich diese Mannschaft stets als Angstgegner. Bereits halb 9 erreichten wir das Spiellokal „Jembo-Park“ und konnten uns mental für die kommende Aufgabe straffen.
Zur Chronologie der Ereignisse:
Den ersten Beitrag für das Punktekonto verbuchten wir bereits nach wenigen Minuten. Eberhard agierte wie gewohnt sicher am 3. Brett und einigte sich auf Remis. E. Hoffmann (DWZ 1611) – M. Reinsch (DWZ 1667). Stand: 0,5 : 0,5.
Am 4. Brett geriet Peter schon in der Eröffnung gewaltig unter die Räder. Nach einem Läuferschach nebst sofortigem Tritt zog sich der Langschritter nach e7 zurück und blockierte die Dame, die zur Verteidigung des kritischen Feldes f7 benötigt wurde. Die Mattdrohung konnte er zwar noch unter Leichtfigurenverlust parieren, doch am Ende fehlte ihm diese. P. Leistner (DWZ 1466) – K. Auerswald (DWZ 1559). Stand: 0,5 : 1,5.
Ein Blick auf die noch laufenden Partien brachte lediglich Bauchschmerzen. In keiner Partie war der Hauch eines Vorteils zu erkennen. Doch wie sagt man so schön: „Die Oper ist erst vorbei, wenn die dicke Dame gesungen hat“.
Nach circa 2 Stunden Spielzeit remisierte Sabine. S. Maigatter (DWZ 1634) – H. Koch (DWZ 1519). Stand: 1,0 : 2,0.
Auch am Spitzenbrett bei Tony hatte sich die Stellung drastisch vereinfacht. In der Eröffnungsphase hob er per Abtausch die Zentralspannung auf und das Spiel plätscherte vor sich hin. Das Remisgebot von N. Hesse lehnte er naturgemäß mannschaftsdienlich ab. Allerdings bot das Damenendspiel mit symmetrischen Bauernketten keine Chance auf Erfolg und er musste nach einigen weiteren Zügen doch einlenken. T. Richter (DWZ 1712) – N. Hesse (DWZ 1694). Stand: 1,5 : 2,5.
Kurz vor 13 Uhr der erste Lichtblick. Im Duell Routinier gegen Jugend behielt Klaus die Nase vorn. In einer bis zum Ende solide vorgetragenen Partie verbrauchte sein junger Kontrahent zu viel Zeit, sodass er noch vor dem 40. Zug die Bedenkzeit überschritt. K. Otto (DWZ 1589) – E. Wolf (DWZ 1312). Stand: 2,5 : 2,5. Dieser Ausgleich brachte postwendend neuen Schwung in so manche Partie.
Am 7. Brett agierte Hans-P. anfangs sehr aggressiv. Er marschierte am Königsflügel mit seinen Bauern weit ins gegnerische Lager, doch ein Durchbruch war nicht in Sicht. H. Kirmse konnte die drohende Gefahr stets mit Gegenspiel im Zentrum neutralisieren. Im weiteren Verlauf einer unklaren Stellung gewann er letztlich eine Leichtfigur und die Partie. H.-P. Kunad (DWZ 1716) – H. Kirmse (DWZ 1407). Stand: 3,5 : 2,5. Das Blatt hatte sich gewendet und wir lagen erstmals in front.
Am 6. Brett hatte sich Detlef Vorteil sichern können. Sein Gegner griff völlig unbegründet am Königsflügel an und büßte währenddessen am Damenflügel wichtiges Holz ein. Nach der Niederschlagung der noch verbliebenen Initiative ergab sich ein vorteilhaftes Schwerfigurenendspiel (Turmpaar, Springer und Mehrbauern gegen Dame), dass Detlef sicher zum vollen Zähler verwertete. Stand: 4,5 : 2,5. Der Mannschaftssieg war in trockenen Tüchern und ich konnte ohne Bedenken weiterspielen.
In einer hypersoliden Partie erreichte ich mit Schwarz rasch Ausgleich. Doch mehr als das sprang nicht heraus. Diese Begegnung hätte man parallel als Deutsche Meisterschaft im Wett-Zementieren austragen können. Dennoch kein Grund für ein Remis. In der Folge gelang es mir endlich (36. Zug) den thematischen Vorstoß durchzusetzen. Im anschließenden Zeitnotgefecht (1min-1min) verlor mein Gegner die Nerven und opferte durch eine Fehleinschätzung einen Turm für nichts. Zeitgleich gab er sich geschlagen. M. Katzer (DWZ 1941) – J. Wolf (DWZ 1603). Endstand 5,5 : 2,5.

 

1694 Hesse, Norbert 0.5 1 1712 Richter, Tony 0.5
1634 Wolf, Jürgen 0 2 1941 Katzer, Michael 1
1667 Reinsch, Martin 0.5 3 1611 Hoffmann, Eberhard 0.5
1564 Auerswald, Klaus 1 4 1466 Leistner, Peter 0
1519 Koch, Herbert 0.5 5 1634 Maigatter, Sabine 0.5
1428 Riechmann, Jonas 0 6 1768 Zipfel, Detlef 1
1407 Kirmse, Horst 0 7 1716 Kunad, Hans-Peter 1
1371 Wolf, Erasmus 0 8 1589 Otto, Klaus 1

2. Spieltag Bezirksklasse Ost

Nach dem Auftaktsieg gegen Rochade Zeulenroda II gingen wir motiviert in das zweite Match der Bezirksklasse Ost. Mit dem SC Altenburg II lag eine machbare Aufgabe vor uns, zumal die Altenburger dezimiert (6 Schachfreunde) angereist waren. Somit führten wir bereits ohne die Klötzer zu rücken mit 2,0 : 0.
Zur Chronologie der Ereignisse:
Das erste Remis steuerte Eberhard am Brett 3 bei. In einer Benoni-Struktur kommt so etwas recht selten vor. E. Hoffmann (DWZ 1611) – F. Adebar (DWZ 1378). Stand: 2,5 : 0,5.
Am Brett 4 erfolgte ebenfalls frühzeitig ein friedlicher Schluss. P. Leistner (DWZ 1466) – J. Odrich (DWZ 1331). Stand: 3,0 : 1,0.
Zwei Stunden später beendete Hans-P. an Brett 7 siegreich seine Partie. Er entwickelte sich mit den schwarzen Steinen sehr harmonisch, behauptete das Läuferpaar und spielte seinen Gegner konsequent an die Wand. H.-P. Kunad (DWZ 1716) – V. Müller (DWZ 1164). Stand: 4,0 : 1,0.
Am Spitzenbrett bei Tony schien einiges schief gelaufen zu sein. Seine Stellung war mehr als passiv und der gegnerische Druck am Königsflügel nahm zu. Mit petrosianischen Verteidigungsfähigkeiten hielt er stand und konnte letztlich durch einen Fehler seines Gegners entscheidend Material und die Partie gewinnen. T. Richter (DWZ 1712) – B. Reeg (DWZ 1495). Stand 5,0 : 1,0. Der Mannschaftssieg war gesichert und die Kiebitze kamen in den letzten laufenden Partien auf ihre Kosten.
Am 2. Brett spielte ich mit Weiß aktiv und konnte meinen Gegner von Beginn an in die Defensive drängen. Mit verfestigen des Vorteils und weiterem Drücken verpasste ich leider die effektivste Fortsetzung und fraß stattdessen lieber einen Bauern nebst vorteilhaftem Endspiel. Nach Abschluss des 40. Zuges sowie weiteren 33 Zügen und gefühlten 10 Tassen Kaffee reichte mir K. Mäder letztlich die Hand. M. Katzer (DWZ 1941) – K.-U. Mäder (DWZ 1463). Stand: 6,0 : 2,0.
Sabine konnte an Brett 5 lange Zeit die Oberhand behalten. In einer messerscharfen Partie entwickelten sich die Dinge leider aus unserer Sicht zu Gunsten der Gäste. G. Prechtl gelang es die offene Linie unter seine alleinige Kontrolle zu bringen und rückte in der Folge dem König zu Leibe. S. Maigatter (DWZ 1634) – G. Prechtl (DWZ 1316). Endstand: 6,0 : 2,0.

 

1712 Richter, Tony 1 1 1495 Reeg, Bernd 0
1941 Katzer, Michael 1 2 1463 Mäder, Klaus-Ullrich 0
1611 Hoffmann, Eberhard 0.5 3 1378 Adebar, Frank 0.5
1466 Leistner, Peter 0.5 4 1331 Odrich, Jörg 0.5
1634 Maigatter, Sabine 0 5 1316 Prechtl, Gerhard 1
1768 Zipfel, Detlef 1 6 1226 Cziesla, Darius 0
1716 Kunad, Hans-Peter 1 7 1164 Müller, Valerij 0
1589 Otto, Klaus 1 8 1161 Seth, Bernd 0

1. Spieltag Bezirksklasse Ost

Gleich am ersten Spieltag ging es gegen den Lokalrivalen Rochade Zeulenroda II. Wie bereits in den vergangenen Spielzeiten ist das ein hochbrisantes Derby. Als ich kurz vor 9 Uhr im Spiellokal (Hotel Goldener Löwe, Triebes) eintraf, sah ich mit Erstaunen bekannte Gesichter aus der Landesklasse Ost. Frauenbundesliga-Dame Antje Fuchs (DWZ 1983) sowie DWZ-Schwergewicht Thomas Liebold (DWZ 2021) hatten sich wohl verfahren? Jetzt war klar, dass es wertungszahlentechnisch eine schwierige Aufgabe wird.
Zur Chronologie der Ereignisse:
Den ersten halben Zähler steuerte Eberhard am Brett 3 bei. Weiß legte die Partie sehr ruhig an und tauschte die Figuren vom Brett, sodass bei dezimiertem Holz ein ausgeglichenes Endspiel entstand. Trotz Ungenauigkeiten beider Kontrahenten konnte keiner die Waagschale klar zu seinen Gunsten neigen und der Remisschluss war die logische Folge. E. Hoffmann (DWZ 1611) – M. Prütting (DWZ 1424). Stand: 0,5 : 0,5.
Am Brett 4 spielte der hochmotivierte Peter eine fantastische Partie. Gerade mit Antje Fuchs saß ihm eine erfahrene Bundesligaspielerin gegenüber. Peter agierte sehr aktiv am Damenflügel und errang schnell Raumvorteil. Ein Gegenspiel am Königsflügel war nicht wirklich zu erkennen. Positionell bewertet besaß er deutlichen Vorteil. Als er seine Dame in die gegnerische Stellung schraubte übersah er leider ein tückisches Abzugsschach und musste aufgeben. Sehr schade. P. Leistner (DWZ 1466) – A. Fuchs (DWZ 1983). Stand: 0,5 : 1,5 aus Sicht der Gastgeber.
Bei Sabine sah es an Brett 5 nicht gerade angenehm aus. Thomas Liebold stellte sich solide auf und erzeugte zunehmend höheren Druck auf die schwarze Stellung. Im weiteren Verlauf verfestigte sich sein Vorteil und Sabine strich die Segel. Keine Schande, gegen Thomas haben schon ganz andere verloren. S. Maigatter (DWZ 1634) – T. Liebold (DWZ 2021). Stand: 0,5 : 2,5. Jetzt lag es an den verbliebenen Partien den Spieß umzudrehen.
Unser Gambit-Fan Günter an Brett 8 opferte freudig drauf los. Leider erhielt er im Gegenzug kaum Kompensation für das gegebene Material (3 Bauern). Dennoch versuchte er die Stellung dynamisch zu halten und wurde in der ersten Zeitnotphase durch Fehler seines Gegners belohnt. G. Stuchlik (DWZ 1399) – S. Göpel (DWZ 1173). Stand: 1,5 : 2,5.
Jetzt überschlugen sich die Ereignisse. Am Spitzenbrett gelang es Tony sich aus einer sehr gedrückten Stellung mit Minusbauer in eine dynamische Stellung mit Chancen für beide Seiten zu retten. Durch geschickte Linienöffnung drang er anschließend mit seinen Schwerfiguren in die geschwächte Königsstellung (König im Zentrum verblieben) ein und gewann rasch eine Figur. Die letzten Dauerschachversuche wurden abgewandt und Peter Prütting gab auf. T. Richter (DWZ 1712) – P. Prütting (DWZ 1681). Stand 2,5 : 2,5.
Fast zeitgleich endete die Partie an Brett 2. Bereits in der Eröffnung konnte ich großen Vorteil erzielen. Im weiteren Verlauf verfestigte ich diesen strategischen Vorteil und zwang meinen Gegner sich positionell zu lockern. Letztlich entschieden die strategischen Faktoren (schlechte Bauernstruktur, Felderschwächen, im Zentrum gebliebener König, …) die Partie. M. Katzer (DWZ 1941) – D. Bosselmann (DWZ 1603). Stand 3,5 : 2,5. Der Spieß war umgedreht. Auch die noch laufenden Partien verbreiteten aus unserer Sicht Optimismus.
An Brett 6 gelang es Detlef einen marginalen Vorteil in eine Gewinnstellung zu verwandeln. Sein Gegner erkannte die klare Folge und resignierte. D. Zipfel (DWZ 1768) – L. Prütting (DWZ 1610). Stand 4,5 : 2,5. Der Mannschaftssieg war in trockenen Tüchern und Hans-P. (Brett 7) konnte ohne Druck seine Partie fortsetzen und zum Schlussstand von 5,5 : 2,5 punkten. H.-P. Kunad (DWZ 1716) – E. Martin (DWZ 1223).

 

1712 Richter, Tony 1 1 1681 Prütting, Peter 0
1941 Katzer, Michael 1 2 1603 Bosselmann, Daniel 0
1611 Hoffmann, Eberhard 0.5 3 1340 Prütting, Marcus 0.5
1466 Leistner, Peter 0 4 1983 Fuchs, Antje 1
1634 Maigatter, Sabine 0 5 2021 Liebold, Thomas 1
1768 Zipfel, Detlef 1 6 1642 Prütting, Lucas 0
1716 Kunad, Hans-Peter 1 7 1223 Martin, Elvira 0
1399 Stuchlik, Günter 1 8 1173 Göpel, Sven 0

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