„Rotes Bier und blaue Zipfel“ – Besuch in Nürnberg

Ganz unter dem Motto „Rotes Bier und blaue Zipfel“ reisten 8 Triebeser Schachfreunde nach Nürnberg. Klaus hatte bereits im Vorfeld Unternehmungen sowie ein Freundschaftsspiel gegen den Nürnberger Schachverein Spvgg Zabo-Eintracht e. V. organisiert.

Zu unserem Ausflug:

Nach 2 stündiger Fahrt erreichten wir unser Hotel und konnten einchecken. In der Zwischenzeit speisten die deutlich eher Gestarteten bereits in der Gaststätte „Zum Gulden Stern“ (die älteste Bratwurstküche der Welt) ausgelassen. Nachdem wir auch in Nürnberg Fuß gefasst hatten suchten wir ebenfalls nach einer gemütlichen Gaststätte zum Mittagessen. Nach guter Kost und einem kühlen Getränk trafen wir uns mit den „Bratwurstfritzen“ 14 Uhr am Hotel. Nach einer halbstündigen Pause gingen wir dann geschlossen in die Altstadt. Dort stand der große Markt auf der Agenda.

IMG-20150908-WA0000Im Anschluss fuhren wir mit der „Bimmelbahn“ durch die Altstadt.

IMG-20150908-WA0010Folgende Sehenswürdigkeiten bekamen wir hier zu sehen:

Weinstadel, Henkersteg, Kettensteg, Unschlitthaus, Unschlittplatz, Weißer Turm, Elisabethkirche, Jakobskirche, Straße der Menschenrechte, Germanisches Nationalmuseum, Mauthalle, Lorenzkirche, Katharinenkloster, Heubrücke, Spitalbrücke, Heilig-Geist-Spital, Hans-Sachs-Platz, Frauenkirche, Burggrafenburg, Kaiserburg, Reichsstädtische Bauten, Verteidigungsanlage, Neutorturm, Weißgerbergasse, Hauptmarkt und den „Schönen Brunnen“. Nach 40 minütiger Fahrt konnten wir in Ruhe über den Markt schlendern und der ein oder andere Lebkuchenverkäufer die Hände aufhalten. Die meisten von uns hatten bereits am Namen der nächsten Veranstaltung ihre Freude. „Rotes Bier und blaue(r) „Zipfel“. Die Auslegungen liefen allerdings im Vorfeld weit auseinander. So nahmen viele an, dass es sich hier um eine Ess- und Trinkflatrate im Rathauskellergewölbe handelt, andere bezogen es auf Sportfreund Zipfel. Am Rathaus angekommen empfing uns eine Stadtführerin, die allerdings keineswegs in ein Kellergewölbe mit „Schmaus wie König in Frankreich“ aufwartete, sondern mit einer Stadttour. Die Essfreudigen unter uns verstummten sofort.

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Die erste Station war der ultimative Bratwurstvergleich „Nürnberger Bratwurst vs. Thüringer Roster“, die beim Geschmacksvergleich keineswegs den Kürzeren zog. Danach folgten Möhren auf dem früheren Obst- und Gemüsemarkt sowie die berühmten Nürnberger Lebkuchen. Die Frage, wann das „Rote Bier“ winkt blieb noch offen. Über weitere Stationen gelangten wir über die Kornhäuser und Weinstuben (Trockenbrot und Gummibärchen gab es hier) letztlich zu den „Roten Krügen“. Da im Mittelalter die Backstuben und Brauereien nah beieinander standen, überraschte es auch nicht, dass es Bretzel und Bier gab. Das „Rote Bier“ wurde in dieser Gastwirtschaft so gebraut, wie man es vom Mittelalter annahm und krönte die kulinarische Stadttour. Eine sehr gelungene Führung, in der wir viel Informatives zur Nürnberger Geschichte erfahren konnten. Super!

Da die Führung an einer urigen Gastwirtschaft endete verwunderte es auch nicht, dass wir auch hier nicht widerstehen konnten und einkehrten.

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Neben deftigen Bierbrauersteaks konnte man endlich die traditionellen „Blauen Zipfel“ kosten. Dabei handelt es sich um Bratwürste in Essig- und Zwiebelsud angemacht. Dazu gab es eine Scheibe Bauernbrot.

Nachdem wir uns erneut gestärkt hatten verließen wir auch diese Gaststätte und begaben uns ins Lichtermeer der Altstadt zur nächsten Gastwirtschaft, um den Abend ausklingen zu lassen.

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Bei einem Bocksbeutel Wein und schmackhaftem Bruscetta genossen wir den Rest des Abends in gewohnter Triebeser Gemütlichkeit. Danach ging es dann wieder zurück ins Hotel, da am frühen Morgen das von Klaus organisierte Freundschaftsspiel anstand.

Pünktlich halb 9 ging es dann zum Frühstücksbuffet, im Anschluss wurde ausgecheckt und ab ging es zum Freundschaftsspiel. Den ausführlichen Bericht könnt ihr unter folgendem Link von unseren Nürnberger Freunden lesen.

Bericht

Hier ein paar Impressionen vom Freundschaftsspiel:

 

 

 

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